Nintendo, SEGA und ATARI im Rausch der Konsolen

In diesem Bereich der Seite beleuchten wird alle großen Unternehmen und deren entwickelter Konsolen der Generation 3 und 4.

Zu Beginn der Generation 3 und dem Ende des Videospielcrashs 1983, setzten viele Unternehmen von Spielautomatenhersteller auf Heimvideospiele. Vorreiter der Heimkonsolen wurde das Unternehmen Nintendo, das 1983 den Family Computer oder kurz Famicom in Japan herausbrachte. Die Spiele werden durch Module direkt von oben in die Konsole eingeführt. Zu den beliebtesten Erweiterungen des Famicon zählt das Disk System. Dieses erweiterte die Konsole um 32 Kilo Byte RAM und man konnte sich bei Spielzeugläden für wenig Geld ausgewählte Spiele auf die enthaltenen Disk Cards speichern lassen und zu Hause verwenden.

Nintendo Entertainment System EuropaDer Famicon schaffte es allerdings nie nach Europa oder den USA, stattdessen feiert 1985 das Nintendo Entertainment System seinen Einzug in die westlichen Wohnzimmer. Die Konsole ähnelt dem Famicon vom Aussehen her nur noch sehr vage. Wieder können maximal zwei Spieler das Gerät bedienen. Der Controller führt das bis heute überall verwendete Steuerkreuz ein und legt die grundlegende Tastenanordnung späterer Nintendo System fest. Weiterhin erscheinen unzählige Erweiterungen von denen viele Kultstatus erreicht haben. So gab es den „Powerglove“, der durch Sensoren am Fernseher das Spiel durch Bewegungen des rechten Armes steuern lies. Die berühmte Lightgun „Zapper“, mit der wie in einer Schießbude Dinge oder Menschen abgeschossen werden konnten, oder die Kultfigur „R.O.B.“, der nur rudimentäre Befehle ausführen konnte und deshalb kaum Verwendung fand.

Einer der großen Konkurrenten dieser 3. Generation für Nintendo´s NES war SEGA mit dem 1985 in Japan erschienenem SEGA Master System. Obwohl das Master System dem NES in vielen Bereichen überlegen war, fiel es SEGA schwer, Spiele für ihr System zu gewinnen, was vor allem daran lag, dass Nintendo sich viele Spielentwickler für ihre Konsolen sicherten. Für den westlichen und amerikanischen Markt erschien das Modell Zwei, welches sich nur durch einen Start und Selectknopf auf dem Gehäuse von seinem Vorgänger unterscheidet. Die Controller enthalten ein rundes Steuerkreuz und zwei Funktionstasten.

Der nächste große Mitstreiter im Konsolenkrieg war Atari mit seinem 1984 veröffentlichten Atari 7800. Die Technik war jedoch erheblich unterlegen und auch die Controller verwendeten noch einen Joystick, wie man ihn aus Spielhallen kannte und nicht die mittlerweile oft verbauten Steuerkreuze. Außerdem litt der Atari 7800 noch unter der Spieleflaute des Videospielcrashs, weshalb sich das System nur schleppend verkaufte.

Retro ansicht der Nintendo Klassiker

Zum Anbruch der 16 Bit Ära wurde auch die 4 Generation geboren und damit auch neue Konsolen.

Einer der ersten 16 Bit Konsolen war der SEGA Mega Drive, oder wie er in America genannt wurde, der SAGA Genesis. Der Mega Drive verwendete Module mit eingebauten CD-ROMs, um die höheren Datenmengen kompensieren zu können. Spätere Versionen der Konsole brachten dem Controller drei weitere Tasten, sodass sechs Tasten zum Standard für SEGA wurden.

Um dem Mega Drive entgegenzuwirken, entwickelte Nintendo 1990 den Super Famicon, der Nachfolger des NES(Famicon). In Europa wurde er 1992 unter dem Namen Super Nintendo Entertainment System (SNES) veröffentlicht. Die Konsole erhielt einen 16 Bit Prozessor und die Controller zwei neue Funktions- und zwei Schultertasten.

Neben allen Heimkonsolen schafft es wieder Nintendo, sich einen weiteren Markt zu sichern, den Markt für Handhelden. Mit dem 1989 erschienenem Gameboy brachte Nintendo den Spielern eine kleine handliche Konsole für unterwegs. Aufgrund seiner Größe besitzt der Gameboy lediglich 8 Bit-Auflösung und wird mit kleinen viereckigen Modulen gespielt. Er ist die Weiterentwicklung der Game & Watch Spiele der frühen 80er Jahre.

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